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Bambusdünger

Bambus benötigt vom Frühjahr bis zum Spätsommer die größten Mengen an Bambusdünger, da hier die Anlagen für das Wachstum im kommenden Jahr ausgebildet werden. Auf das Gesamtjahr verteilt, gibt man dem Bambus im Frühjahr 1/3 und im Sommer bis Herbst 2/3 der Jahresmenge an Bambusdünger. Eine zu große Stickstoffgabe im Frühjahr würde die Zellstruktur des Bambusses strecken und sich demzufolge negativ auf die Winterhärte und Bruchfestigkeit auswirken. Erhöhte Kaliumgaben hingegen bewirken eine Stauchung der Pflanzenzellen. Zwar hat man hierdurch einen etwas geringeren Höhenzuwachs, aber die gestauchten Zellwände sorgen für eine bessere Winterhärte und weniger Bruchgefahr unter Schneelast. Wichtig ist es also, dass die Kaliumgaben im Frühjahr bzw. kurz vor dem Austrieb stattfinden. Im Herbst haben sie keinerlei Wirkung im Hinblick auf die Winterhärte.

Verwenden sie als Bambusdünger kein Blaukorn, da hier die Verbrennungsgefahr sehr hoch ist und zu viele Ballastsalze dem Bambus zugeführt werden. Um einen guten Zuwachs bei seinen Bambuspflanzen zu erreichen, sind ausreichende Stickstoffgaben unabwendbar. Dabei kommt der Zusammensetzung des Stickstoffs eine wichtige Bedeutung zu. Je mehr Nitrat-Stickstoff (NO3) gegenüber Ammonium-Stickstoff (NH4) im Dünger vorhanden ist, desto qualitativ besser ist der Dünger. Es eignet sich z.B. ein umhüllter Langzeitdünger (Osmocote). 

So meine bisherige Sichtweise über Bambusdünger. Seit zwei Jahren benutze ich einen Bambusdünger der einen Ton-Humus-Komplex unterstützt. Dieser Bambusdünger bringt augenfällige Verbesserungen. Die Bambuspflanzen sehen gesund und vital aus. Hier erfahren Sie mehr zu diesem Bambusdünger bzw. zu dem Ton-Humus-Komplex: http://de.wikipedia.org/wiki/Ton-Humus-Komplex.

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